Unterm Radar

Nr. 8: Wie ein rechter Influencer Lügen verbreitet und warum man Abtreibungen mit dem Holocaust vergleichen darf

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Eine Frau sagt, sie sei von ihrem Fahrlehrer sexuell belästigt worden. Er streitet das ab. Vier Jahre danach arbeitet er noch immer in demselben Beruf. Sie will sich nicht damit abfinden. Wie findet man Gerechtigkeit, ohne ein Gerichtsverfahren? Und wie kann man heilen, wenn man dem mutmaßlichen Täter immer wieder begegnet? Das hat unsere Reporterin Pascale Müller recherchiert.

Der 24-jährige Immobilienkaufmann Henryk Stöckl ist einer der auffälligsten rechten Meinungsmacher in Deutschland. Auf Facebook und YouTube verbreitet er falsche Fakten und manipuliert Hunderttausende Menschen. Wie tickt der Mann? Karsten Schmehl hat ihn getroffen.

Und: Abtreibungsgegner in ganz Deutschland machen gegen Ärztinnen und Ärzte mobil, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten - und vergleichen Abtreibungen mit dem Holocaust: So mit einem Bild von Auschwitz und dem Slogan „Abtreiben macht frei“. Warum das erlaubt und keine Volksverhetzung ist, das erklärt unsere Reporterin Juliane Löffler in dieser Folge.


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